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Der Slow-up 2016 begeisterte

Mit dem Herbstbeginn setzte der Altweiber-Sommer ein, der dieses Jahr ideale Wetterbedingungen verhiess. Dies galt schon für den Samstagmorgen, als wir acht Kameraden (René Bosson, Urs Gebert, Sylvain Guhl, Toni Hobi, Ueli Hofmann, Fredi Rechsteiner , Marcel Rüdisüli und Martin Wetli) uns unter der Aegide von Cheforganisator Edi Zollinger um zehn Uhr beim Spritzenhaus besammelten, um von dort aus auf dem Traktor-Anhänger von Martin und dem grossen Anhänger von Marcel das Material zum Ritterhaus hinunter zu bringen. Und es galt um so mehr, als wir uns am Sonntagmorgen, 25. September zusammen mit einigen weiteren Kameraden kurz vor acht Uhr ans Einrichten des Festplatzes machten. Es war bereits das dritte Mal, dass die beiden Hechtwirte Edi Zollinger und Hans Roos die  Organisation auf sich nahmen, was ja mit wochenlanger Arbeit verbunden und nicht immer dankbar ist. An diesen Sonntag werden sie sich und wir uns alle aber gerne zurück erinnern, denn er wurde dank tadelloser Vorbereitung und schönem, sommerlichem Wetter zum vollen Erfolg. Das hatte vielleicht auch etwas damit zu tun, dass die Turnkameraden, welche die feinen Fisch-Knusperli zubereiteten, Würste auf den Grill legten und Pommes Frites aus der Frittierpfanne zogen, allesamt in guter Laune waren. Und diese gute Laune verbreitete sich allenthalben!

Wie jedes Jahr begann auch diesmal das Fest auf den leisen Rädern nicht gleich schon um neun Uhr, als die Strasse nur noch für die Velofahrer und Inline-Skater reserviert wurde. Die insgesamt 32‘000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden sich vielmehr erst allmählich ein. Dann aber schwoll deren Anzahl mächtig an. Und das Gleiche ereignete sich auch in unserer Festwirtschaft. Noch um halb zwölf Uhr war es ziemlich ruhig, aber nur Minuten später wurden wir von zahlreichen Passanten förmlich bestürmt. An der Kasse sowie der Getränke-und Essens-Ausgabe bildeten sich lange Schlangen. Trotz der nun aufkommenden und während gut zwei Stunden anhaltenden Hektik verlief der Restaurationsbetrieb aber friedlich und Eltern und ihre Kinder warteten geduldig in der Reihe.

Ueberhaupt herrschte eine fröhliche und ausgelassene Stimmung, während sich immer mehr Bänke und Tische mit Passanten füllten. Wegen der starken Sonneneinstrahlung suchten sie vorwiegend die Schattenplätze auf, während an den sonnigen Plätzen die farbigen Sonnenschirme ebenso willkommenen Schatten spendeten.  Nachdem unser Gemeindepräsident Christian Haltner an diesem Abstimmungs-Sonntag im Gemeindehaus sein letztes Wahlprotokoll unterschrieben hatte, setzte er sich gleich aufs Velo und ass bei uns zusammen mit seiner Frau Elisabeth unsere wiederum ausgezeichnet mundenden Fischknusperli. (Und dies nur in Klammern: Der Berichterstatter mochte an diesem Besuch nicht ganz unschuldig sein, machte er doch nach einer gemeinsamen Sitzung am Dienstagabend bei Elisabeth mündlich und anschliessend in einem mail am Freitagabend für unsere Ueriker Festwirtschaft noch extra Werbung.).

Fast 60 Kilo der viel gerühmten  Felchen und ganze 35 Kilo Pommes Frites wurden neben zahlreichen Würsten abgesetzt. Aber auch bei den Getränken hatten Fritz Caderas und der Berichterstatter im rückwärtigen Dienst alle Hände voll zu tun, und bei gewissen Marken ging der Vorrat schon bald einmal zur Neige. Kein Wunder darum, dass die Mannschaft der zweiten Schicht, die von 14-17 Uhr im Einsatz war, nicht bis zum Schluss durchhalten musste und daher mit den Abbrucharbeiten etwas früher als geplant begonnen werden konnte.  Fazit: es war ein schönes Fest, alles wohlgelungen und gute Werbung für den MTVUe. Den Organisatoren, aber auch den Helferinnen und Helfern sei an dieser Stelle einmal mehr herzlich gedankt !

Bericht : Fredi Rechsteiner/26.9.2016           Fotos: René Dürr, Fredi Rechsteiner, Ernst Steeb