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Gewitter, Böen und eine Sturzflut am 1. August

Am 1. August 2018 organisierte unser Verein das Fest zum Nationalfeiertag schon zum 38. Male in Folge. Allgemein war man erstaunt, dass die Wetterlage jener vom 1. August 2017 glich. Nachdem 15 Turnkameraden sowie Ernsts Grosskinder Jan und Michael  unter der Leitung von Ludwig Dietsche den Festplatz beim Ritterhaus am See unten ab 13 Uhr hergerichtet hatten, entlud sich gut  zwei Stunden später ein starkes Gewitter mit gewaltigen Böen und sintflutartigen Regenfällen, sodass manchen Besucherinnen und Besucher die Angst im Nacken sass und unser Zelt eine harte Bewährungsprobe zu bestehen hatte !

Wegen der seit vielen Wochen anhaltenden Dürre galt allgemeines Feuerverbot, sodass darauf verzichtet werden musste, das Holz für das sonst übliche Höhenfeuer  aufzuschichten. Was weiter fehlte, war der Blumenschmuck, da Marcel und Michaela Rüdisüli diesmal mit ihrer Familie in den Ferien weilten. Zum Glück überliessen sie uns aber grosszügigerweise Zugfahrzeug und Anhänger und damit einen wichtigen Teil unserer  Infrastruktur.

Das Fest zerfiel wegen den unerwarteten Wetterkapriolen  gleichsam in zwei Teile: in einen vor dem mächtig über dem See aufziehenden Gewitter mit Auftritten der Verena- Musik, einer kurzen Ansprache unseres Heinz Rothenberger und einer noch kürzeren von Gemeindepräsident Christian Haltner (wobei sein Kompliment für „die besten Fischknusperli von ganz Europa“ dem einen oder anderen Zuhörer trotzdem noch  in guter Erinnerung bleiben dürfte....) Und dann in den Teil danach.  Das nach der präsidialen Ansprache bald einsetzende starke Gewitter vertrieb dann leider einen Teil unserer Gäste, da nicht alle unter dem schützenden Zeltdach Platz fanden. Zwei Stunden später setzten sich dann aber wieder zahlreiche neue Gäste auf die inzwischen trocken gefegten Bänke, und die letzten harrten bis weit nach Mitternacht aus. Sie sollten es nicht bereuen, auch weil gegen 22 Uhr das schöne Feuerwerk der Stäfner gut sichtbar über dem See zu bestaunen war. Zum Glück entfaltete das Feuerverbot hier sinnvollerweise keine Wirkung, sodass wir alle uns an diesen prächtigen, farbvollen Symphonien und den hier zum Himmel steigenden Raketen und Girlanden  erfreuen konnten.

Am nächsten Tag hiess es dann während knapp zwei Stunden den Festplatz wieder aufzuräumen und schliesslich bei Speis und Trank  vor dem „Spritzenhüsli“ oben das Vergangene nochmals Revue passieren zu lassen. Ernst Steeb dankte uns allen für unseren Einsatz und namentlich Organisator Ludwig Dietsche, der dieses schöne Fest für uns alle überhaupt erst möglich gemacht hatte und somit für den MTV Ü grosse Ehre einlegen konnte !

 

Bericht: Fredi Rechsteiner

Fotos:    Ernst Steeb / Philip Hängi / René Dürr

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