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Unsere schöne Bootsfahrt vom 22. Juli 2020

Organisator Ernst Steeb musste die Bootsfahrt am 15. Juli wegen Regenwetter absagen. Aber auch eine Woche später war die prognostizierte Wetterlage kritisch. Da jedoch Sturm und Gewitter ausgeschlossen werden konnten und alle Bootsführer zum Wagnis bereit waren, kam um 12.22 Uhr die erlösende e-mail-Nachricht: «Bootsfahrt wird durchgeführt !» Und schon zwei Minuten später hatte Sylvain diese Nachricht auf unserer Homepage übernommen.

Wegen der immer noch akuten Corona-Epidemie wurde unsere obligate Bootsfahrt teilweise doppelt geführt, indem die Boote von Peter Leumann (mit Ueli Hofmann und Hans Roos) und Ernst Steeb (mit Edi Zollinger, Erwin Hodel und Hans Streuli) schon um 16 Uhr in See stachen. Ernst holte dann um 18 Uhr Gusti Jeker ab, während Werner Blattmann Sylvain Guhl, Toni Hobi und Urs Gebert transportierte und René Bosson wenig später die berufstätigen Nachzügler Ludwig Dietsche und Michael Graf an Bord nahm. Verdienstvollerweise hatte sich schliesslich  einmal mehr Heiner Wanner mit seinem langen Weidlingsboot  zur Verfügung gestellt und brachte unser Quartett mit Heinz Rothenberger, Dieter Kempkes, Hans Maliha und dem Berichterstatter vorerst sicher zur Insel Lützelau, wo Heinz und Dieter einen Apero spendierten. Später schlossen wir uns – als Letzte, aber noch  innert der deadline von 19.30 Uhr - unseren Turnkameraden auf der Ufenau an.  Wegen der unsicheren Wetterlage gab es hier nur wenige Gäste, sodass Inselwirtin Rösli Lötscher Zeit fand, sich uns zu widmen und uns nach dem Verzehr der feinen Fischknusperli, kombiniert mit «Federweissem» und weiteren Getränken, zum Schluss gar mit Schokokuss beschenkte.

Uns allen ging es gut, und die Zeit verging wie im Nu. Mit einbrechender Dunkelheit wurde die Heimfahrt dann noch einmal so richtig romatisch, weil es rund herum zu wetterleuchten begann. Und so erreichten wir ohne einen Tropfen Regen das heimatliche Ufer bei der Ritterhauswiese. Der Abend war dann allerdings noch nicht vorbei. Es war einer jener milden Abende und Nächte, die wir sehr genossen und wo Heidi auf «Gleis 1» uns noch bis nach Mitternacht – häufig unterbrochen von fröhlichem Gelächter- bewirtete.

Den Dank an den Organisator und die Bootsführer hatte Präsident Ludwig schon auf der Ufenau abgestattet. Er darf hier aber wiederholt werden. Und wir denken, dass dieser Anlass auch darum so geschätzt wurde, weil viele vorherige, aber auch die zukünftigen Anlässe (wie 1. August, Turnfahrt, Slow-Up und auch das Herbstfest) zu unserem Bedauern abgesagt werden mussten.

Bericht: Fredi Rechsteiner

Fotos: Ernst Steeb und Fredi Rechsteiner

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